17. Novembervorlesung 2021 der schoberstiftung
in Kooperation mit dem Excellenzcluster “Religion und Politik”

Einladung zur 17. Novembervorlesung am 5. November 2021 im Schloss zu Münster

Assistierter Suizid – Wo stehen wir 20 Monate nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts?

Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 das 2015 vom Bundestag beschlossene Verbot der „geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“, den § 217 StGB, für nichtig erklärt. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasse „als Ausdruck persönlicher Autonomie ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben.“ Die Freiheit, sich das Leben zu nehmen, umfasse auch die Freiheit, auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Der Gesetzgeber könne die Suizidhilfe regulieren.

Seitdem wird die Gestaltung möglicher Neuregelungen diskutiert. In dieser Debatte kommt der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) eine wichtige Bedeutung zu. Mit über 6.000 Mitgliedern steht sie für die berufsgruppenübergreifende Vernetzung aller in der Palliativversorgung Tätigen.

Präsidentin der DGP ist Prof. Dr. Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am LMU Klinikum München. Seit mehr als 35 Jahren engagiert sie sich in der Hospiz-und Palliativversorgung. So hat sie die Co-Leitung der Nationalen S3-Leitlinie „Palliativmedizin für Patienten mit nicht-heilbaren Krebserkrankungen“. Sie wird uns den aktuellen Stand der Suizid-hilfe-Debatte erläutern.

Zu der 17. Novembervorlesung laden das Exzellenzcluster „Religion und Politik“ und die schoberstiftung für christliche Hospizarbeit herzlich ein.

Prof. Dr. Dr. Otmar Schober und Dr. Anna Schober, schoberstiftung
Prof. Dr. Johannes Schnocks, Exzellenzcluster „Religion und Politik“

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Wichtige Hinweise:

  • Die Veranstaltung ist im Rahmen der Zertifizierung der ärztlichen Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit 2 Punkten (Kategorie: A) anrechenbar.

  • In allen Gebäuden und Veranstaltungen der Westfälischen Wilhelms-Universität besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Es ist mindestens eine medizinische Maske zu tragen.

  • Um Sie und Ihre Mitmenschen zu schützen, bitten wir Sie, die allgemeinen Hygiene- und Abstandregeln zu beachten.

  • Der Zugang zur Novembervorlesung ist nur  Teilnehmenden gestattet, die über einen 2G-Nachweis und eine Anmeldebestätigung verfügen. Alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen, die Livestream zu verfolgen. Bitte melden Sie sich dafür zur digitalen Variante der Novembervorlesung an. Ein Passwort für den Livestream wird Ihnen dann per E-Mail zur Verfügung gestellt.

  • Ab 17:30 Uhr beginnt der Einlass zur Novembervorlesung am Haupteingang des Schlosses. Dort erfolgt die Kontrolle des 2G-Nachweises. Um die Kontrolle so zügig wie möglich durchführen zu können, bitten wir Sie, Ihren Immunisiertennachweis (Impfausweis, digitaler Nachweis etc.) sowie einen Identitätsnachweis (Ausweis, Reisepass) beim Einlass bereitzuhalten.

  • Der Check-In erfolgt im Foyer, ebenso wie die Erhebung des Unkostenbeitrages in Höhe von 10 Euro.

  • In der Aula gilt die freie Platzwahl. Ausgenommen sind davon besonders gekennzeichnete Plätze. Bitte nehmen Sie zunächst im vorderen Teil der Aula Platz, da diese von vorne nach hinten aufgefüllt wird.

  • Während der Veranstaltung werden Bild- und Videoaufnahmen sowie eine Aufzeichnung des Livestreams angefertigt. Der Livestream steht anschließend zum Abruf bereit. Die Foto- und Videoaufnahmen werden zum Teil für die anschließende Presse- und Kommunikationsarbeit eingesetzt. Sollten Sie die Verwendung Ihrer Bilder nicht wünschen, melden Sie sich gerne zuvor am Check-In, dann werden wir Sie separat setzen.